"Rathaus wird nicht ewig gebraucht"

Victoria Langelott

Von Victoria Langelott

Mi, 10. Februar 2016

Efringen-Kirchen

Bürgermeister Schmid erläutert bei einem Pressegespräch die Fakten zur Flüchtlingsunterbringung und wehrt sich gegen Vorwürfe.

EFRINGEN-KIRCHEN. Gut möglich, dass das Landratsamt schon heute mitteilt, wann Efringen-Kirchen die ersten Flüchtlinge in Anschlussunterbringung aufzunehmen hat. Das Amt hat sich heute im Rathaus angekündigt. Die Gemeinde muss jederzeit mit einer Zuweisung rechnen. Sie hätte dann maximal drei Monate, um den Wohnraum zu schaffen. Daher drängt die Zeit – mithin Hauptgrund dafür, wie Bürgermeister Schmid gestern vor Pressevertretern betonte, warum das Rathaus Kleinkems überhaupt in den Blick rückte: weil sich dort am schnellsten Wohnraum schaffen ließe. Nicht als Dauer- sondern als Zwischenlösung, wie er unterstrich.

Warum das Rathaus Kleinkems
Bürgermeister Schmid und Hauptamtsleiter Pfahler hatten Medienvertreter eingeladen, um nach den Wirbeln der ersten Aufregung um das Ansinnen, das Rathaus Kleinkems der öffentlichen Nutzung zu entziehen und darin Flüchtlinge unterzubringen, die Fakten aus ihrer Sicht darzulegen und kursierende Ansichten und Vorwürfe zurechtzurücken. Für Philipp Schmid war das Rathaus Kleinkems im Zeitrennen um die Bereitstellung von Wohnraum schlicht "Rettungsboot". Kein anderes Rathaus in der Gemeinde habe so gute Voraussetzungen, unterstrich Schmid, in so kurzer Zeit und bei so geringem Geldaufwand zur Flüchtlingsunterkunft zu werden. Erhalten bliebe der Ortschaft das Ortsvorsteherbüro im Haus, das Sitzungszimmer und etwa das Archiv. Da im Keller einmal ein Volksbad gewesen sei, sei der Abwasseranschluss ausreichend dimensioniert. Wohnungen sollen unter anderem auch im Saal – durch einfache, übermannshohe Raumteiler ...

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