Lebensgefährlich verletzt

36-Jähriger soll auf zwei Mitarbeiter des Schlossgrabenhocks in Kirchhofen eingestochen haben

BZ/niv

Von BZ-Redaktion & Nikola Vogt

Mo, 27. Mai 2019 um 11:30 Uhr

Ehrenkirchen

Beim Schlossgrabenhock in Ehrenkirchen-Kirchhofen hat es laut Polizei in der Nacht auf Samstag einen Messerangriff gegeben. Dabei wurden zwei Menschen verletzt – einer lebensgefährlich.

Die Polizei wurde nach eigenen Angaben gegen halb sechs am Samstagmorgen nach Ende des Schlossgrabenhocks nach Kirchhofen gerufen.

Nach den bisherigen Ermittlungen wurde ein 36-jähriger Mann in einem der Zelte nach einer verbalen Auseinandersetzung und einem leichten Gerangel von den dortigen Mitarbeitern abgewiesen. Kurz darauf erschien er laut Angaben der Polizei erneut mit einem Küchenmesser und begann, das Zelt zu zerschneiden.

Zwei Männer durch Messerstiche verletzt

Als ein 31-jähriger Festmitarbeiter das Zelt kurz darauf verlassen habe, sei ihm der 36-jährige Angetrunkene begegnet und habe ihm in den Bauch gestochen. Nach einem weiteren Stich in die Schulter sei der Mann geflüchtet. Ein weiterer Mitarbeiter habe daraufhin den Tatverdächtigen gesucht, woraufhin auch dieser von ihm angegriffen und in den Rücken und Schulter gestochen worden sei. Der 58-Jährige musste laut Polizei ärztlich versorgt werden.

Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Freiburg-Süd haben den Tatverdächtigen in der Folge im Nahbereich des Schlossgrabenhocks festgenommen.

Der 31-jährige lebensgefährlich Verletzte musste notoperiert werden und befindet sich weiterhin im Krankenhaus, teilt die Polizei mit. Der 36-jährige Mann somalischer Staatsangehörigkeit sei noch am Samstag dem Haftrichter vorgeführt worden, welcher auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg die Untersuchungshaft anordnete. Der Mann sei polizeilich bereits mit Körperverletzungsdelikten in Erscheinung getreten.