Sichtwerk Eimeldingen

Es wird ein zweites Varieté geben – mit ganz neuem Programm

Victoria Langelott

Von Victoria Langelott

Sa, 25. Januar 2020 um 20:02 Uhr

Eimeldingen

Wird es nach dem ersten Grenzenlosen Varieté in Eimeldingen ein zweites geben? Auch für die Veranstalter war das die Frage. Jetzt haben sie entschieden: Ja – und natürlich mit komplett neuem Programm.

Ob es nach dem 1. Grenzenlosen Neujahrsvarieté im Sichtwerk in Eimeldingen ein zweites gibt, das wollten die Veranstalter von der Resonanz des Publikums abhängig machen. Inzwischen ist klar: Ja, es gibt eine Neuauflage: am 14., 15. und 16. Januar 2021. "Der Zustimmungsgrad war weit über unseren Erwartungen", berichtet Thomas Probst der BZ, der Geschäftsführer der veranstaltenden G5 Service GmbH. Immer wieder hätten ihm Zuschauer zurückgemeldet, dass sie es bemerkenswert fänden, dass es so hochklassige Artistik in der Region gibt.

Zur Neuauflage 2021 wird es neue Künstler und einen neuen Rahmen geben

Mit dem Mitveranstalter, dem Künstler Dirk Denzer, hat man gleich nach der letzten Aufführung Bilanz gezogen, Manöverkritik betrieben und Leitlinien für die Neuauflage gesetzt. Fest steht deshalb schon, dass bei der nächsten Show ganz neue Künstler, ein komplett anderes Programm und auch eine ganz andere Gestaltung zu erwarten ist. So sollen zum Beispiel die einzelnen Programmpunkte in eine Geschichte eingebettet und in einen Zusammenhang gestellt werden. "Möglich, dass der ein oder andere Artist nächstes Jahr wiederkommt, dann aber mit völlig neuer Darbietung", so Probst.

"Wir wollen mehr Sponsoren und Förderer ins Boot holen, damit wir 2021 einen niedrigeren Einstiegspreis anbieten können." Tobias Speck, Eventmanager
Mehr als 2100 Menschen haben das Programm an den vier Tagen vom 15. bis 18. Januar gesehen. Rund 200 Karten waren verschenkt worden – zum Beispiel an Menschen, die in Eimeldingen ehrenamtlich tätig sind. Allerdings – ohne den Hauptsponsoren hätte man das Event nicht stemmen können, dessen Kosten sich auf einen (niedrigen) sechsstelligen Betrag summieren – für Artisten, deren Anreise, fünf Übernachtungen, Mitarbeitereinsatz, Werbung und so weiter. Da bei den Organisatoren aber auch Kritik an den stolzen Eintrittspreisen zwischen 49 und 100 ankam, ist nächstes Jahr ein günstigerer Einstiegspreis angestrebt. "Wir wollen mehr Sponsoren und Förderer ins Boot holen, damit wir einen niedrigeren Einstiegspreis anbieten können", sagt Tobias Speck, der die Show als Eventmanager plante.

Darauf achten will man nächstes Jahr auch, dass die im Trailer und in den Medien angekündigten Künstler tatsächlich kommen. Das heißt, das Programm muss vor der Herstellung des Trailers stehen. Diesmal wartete mancher Zuschauer auf den Rollschuhfahrer in der Halfpipe, mit ihm klappte es aber terminlich nicht, und auf die Artistin im Pool. Auf sie musste aus Sicherheitsgründen verzichtet werden, weil das Nebeneinander von Wasser und Stromkabeln auf der Bühne, die andere Artisten brauchten, nicht möglich war.

Auf den Mittwoch als Veranstaltungstag wird man verzichten, er war der publikumsschwächste. Stattdessen setzt man drei Tage an, mit der Option – je nach Ticketverkauf – eine weitere Nachmittags- oder Abendvorstellung anzuhängen.