Ein vergleichsweise ruhiges Jahr

Karin Steinebrunner

Von Karin Steinebrunner

Mo, 11. November 2019

Dachsberg

Feuerwehrabteilung Urberg regt mehr abteilungsübergreifende Jugendarbeit an.

DACHSBERG. Ein vergleichsweise ruhiges Jahr konnte Gesamtkommandant Michael Denz der Freiwilligen Feuerwehr Dachsberg Nord II, Urberg, nach dem Bericht von Schriftführer Nikolas Haselwander bescheinigen.

Rückblick: Von acht Alarmierungen waren vier durch kontrollierte Waldarbeiterfeuer zustande gekommen, die von Unbeteiligten falsch eingeschätzt worden waren. Denz empfahl den Arbeitern, in der Nähe ihrer Feuer jeweils ein Schild mit der eigenen Handynummer aufzustellen, um unnötige Alarmierungen zu verringern. Weiter berichtete Nikolas Haselwander von vier kleineren Einsätzen, unter anderem musste ein Baum von der Straße geholt werden.

An drei Terminen waren Urberger bei der Atemschutzwiederholungsübung, drei Wehrmänner absolvierten die Funkerausbildung. Der Probendurchschnitt lag bei 67 Prozent, vier Wehrmänner waren zu hundert Prozent anwesend. Die Urberger Wehr hat derzeit 39 Mitglieder, davon sind sechs in der Altersmannschaft und drei in der Jugendfeuerwehr. Aufgrund dieser geringen Nachwuchszahl hatte Martin Muchenberger lediglich zu berichten, dass er mit der Feuerwehrjugend anders als in der Vergangenheit nicht an Turnieren hatte teilnehmen können. Alle waren sich einig, dass man in der Jugendausbildung verstärkt mit anderen Abteilungen zusammenarbeiten sollte, um diesewieder attraktiver gestalten zu können.

Wahlen: Kassierer Tobias Müller hatte angekündigt, den Posten des Gerätewartes zu übernehmen, für ihn wurde Marcel Patzak ins Amt gewählt.

Gesamtkommandant Michael Denz merkte an, da die Truppführerausbildung inzwischen an die Absolvierung des bronzenen Leistungsabzeichens gekoppelt sei, müsse 2020 eine alle Abteilungen übergreifende Gruppe zusammengestellt werden, die für dieses Abzeichen probt.

Außerdem sei bei Einsätzen künftig eine flexible Fahrzeugauslastung anzustreben, damit nicht unnötig Zeit verloren gehe, indem Wehrleute von ihrer Arbeitsstelle aus an nähergelegenen, ebenfalls alarmierten Standorten vorbeifahren, um zum eigenen zu gelangen. Bürgermeister Stephan Bücheler betonte, auf die Urberger Wehr sei ganz besonders Verlass, was sich in der zur Verfügung stehenden Mannschaftsstärke ebenso zeige wie im guten Ausbildungsstand der Wehr.

Ehrung: Zum Schluss hatte er die ehrenvolle Aufgabe, Karl-Helmut Haselwander für mehr als 40 aktive Dienstjahre in der Wehr die Ehrennadel in Gold zu überreichen. Wie Abteilungskommandant Hartmut Kaiser berichtete, war Haselwander am 1. September 1977 in die Feuerwehr eingetreten, wurde nach der Ausbildung Ende 1979 Kassierer und blieb dies bis 1996. Seit 1981 ist er als Maschinist tätig, 1982 wurde er zum Oberfeuerwehrmann und 1987 zum Hauptfeuerwehrmann ernannt und ist seit 2004 Träger der Ehrennadel in Silber.