"Eine der besten erneuerbaren Energien"

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Do, 04. April 2019

Kultur

BZ-Plus BZ-INTERVIEW: Ludwig Holtmeier und Claudia Spahn von der Musikhochschule Freiburg über das Spannungsfeld von Theorie und Praxis.

"Wie können sich Kunst und Forschung gegenseitig inspirieren?" Eine von zahlreichen Fragen, die der erste Kongress des Freiburger Forschungs- und Lehrzentrums an der Musikhochschule vom 10. bis zum 12. April stellt. Was dahinter steckt, und was neben den Profis gerade auch die Laien interessieren könnte – das wollte Alexander Dick von den Organisatoren Claudia Spahn und Ludwig Holtmeier erfahren.

BZ: Frau Spahn, Herr Holtmeier, der Titel Ihres Kongresses "Zwischen Elfenbeinturm und Employability" umreißt nicht nur die beiden Eckpfeiler Theorie und Praxis, sondern stellt elegant alliterierend unterschwellig die Frage, ob "musikbezogene Forschung" ins Reich der Orchideenfächer gehört. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt?
Holtmeier: Der Titel zielt auf das Ganze der Ausbildungspraxis, nicht allein auf die Forschung. Entscheidend ist hier das Wörtchen "zwischen". Zum einen braucht es in der künstlerischen und wissenschaftlichen Ausbildung den Schutzraum des "Elfenbeinturms", gleichzeitig muss sie sich aber auch der Realität heutiger Berufsfelder und gewandelter gesellschaftlicher Anforderungen stellen: Wir müssen unsere Studierende für die berufliche Praxis qualifizieren ohne dabei eine Berufsschule zu werden.

BZ: Gehen wir einen Schritt zurück: Das Freiburger Forschungs- und Lehrzentrum Musik soll als Gemeinschaftseinrichtung der Hochschule für Musik, der Albert-Ludwigs-Universität und der Pädagogischen Hochschule insbesondere das Profil der Musikhochschule Freiburg schärfen: durch Verknüpfung von Forschungsschwerpunkten und vielleicht auch der Bildung neuer Synapsen. Auf den ...

BZ-Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ