Einheitlich oder nicht?

dpa, bz

Von dpa & BZ-Redaktion

Do, 03. September 2020

1. Bundesliga

Diskussion um Fans in Stadien / SC geht von 500 Zuschauern aus.

(dpa/BZ). In der Debatte um eine Wiederzulassung von Zuschauern zu Spielen der Fußball-Bundesliga hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für ein möglichst einheitliches Vorgehen ausgesprochen, zumal dies Akzeptanz schaffe. Er verstehe Entscheidungen aus einer lokalen Infektionslage heraus, sagte der CDU-Politiker. Er fände es aber noch besser, wenn dies "bundesweit abgestimmt" gemacht werde, "gerade für die Bundesliga mit einer bundesweiten Bedeutung". Die Diskussion war am Dienstag aufgeflammt, als bekannt wurde, dass RB Leipzig vom zuständigen Gesundheitsamt grünes Licht für 8500 Fans bei allen Heimspielen bekam.

Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg, sagte auf BZ-Anfrage: "Es ist nachvollziehbar und richtig, dass die Politik bei diesem Thema große Vorsicht walten lässt. Wir wären aber zuversichtlich, dass wir mit unseren ausgearbeiteten Konzepten in der Lage wären, mit anfangs 20 bis 30 Prozent der maximalen Zuschauerkapazität einen Spieltag gut und sicher zu organisieren. Gemäß der aktuellen Verordnungslage der Landesregierung Baden-Württemberg müssen wir aber davon ausgehen, dass wir unsere Heimspiele zu Beginn der Saison ohne Zuschauer beziehungsweise mit maximal 500 Besuchern bestreiten."