Eisenbach unterstützt Einsatz in Eisenbach

Gert Brichta

Von Gert Brichta

Fr, 17. Mai 2019

Eisenbach (Hochschw.)

Förderverein gibt der Sozialstation wichtige Unterstützung.

EISENBACH. 528 Hausbesuche hat die Sozialstation Hochschwarzwald 2018 in Eisenbach geleistet. Das war eine der Informationen, die in der Hauptversammlung des Fördervereins der Sozialstation im Eisenbacher Pfarrstüble erstmals unter Vorsitz von Alfred Müller stattfand. Müller ist der Nachfolger des langjährigen Vorsitzenden Egon Pfaff.

Und wieder ergaben sich Änderungen im Vorstand. Angela Wangler legte ihre Ämter als stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin nach 20 Jahren ab, sie hatte aber selbst für die Nachfolgerin gesorgt. Roswitha Bliestle stellte sich zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Wiedergewählt wurde Regina Willmann als Kassiererin, die allerdings auch ihr Amt abgeben möchte.

Alfred Müller legte eine Bilanz seines ersten Jahrs vor und warf einen Blick auf Vorstandssitzungen und Unternehmungen. Dazu zählten die Übergabe eines Weihnachtspräsents für die Mitarbeiter der Sozialstation und die Spendenübergabe aus den Überschüssen der Fördervereinskasse. Angela Wangler ging auf die schrumpfende Mitgliederentwicklung ein. In der Gesamtgemeinde liegt die Zahl bei 241, im Ortsteil Eisenbach sind es 123, in Bubenbach 27, in Oberbränd 56 sowie in Schollach 35 Mitglieder.

Nach der Kassenbilanz von Regina Willmann überbrachte Bürgermeister Alexander Kuckes Grußworte. Er ging voller Anerkennung auf die Arbeit und Leistungen der Sozialstation und des Fördervereins ein.

Angela Wangler wurde offiziell verabschiedet und von Alfred Müller als äußerst engagiert und Vorbild gewürdigt. Im Förderverein sei sie eine wertvolle Stütze gewesen, die verdientermaßen nun das Leben etwas ruhiger angehen lasse.

Pflegedienstleiter Achim Gauger von der Sozialstation dankte dem Förderverein für die Unterstützung. Mit den Spenden können Investitionen getätigt werden, beispielsweise in eine Hebehilfe für am Boden liegende Patienten; ohne die Vorrichtung wäre das Pflegepersonal in derartigen Fällen überfordert. Gauger ging auf die wachsende Zahl der Menschen ein, die einen Pflegegrad haben. Rund 1000 Beratungen pro Jahr fallen an, Tendenz steigend. Die 195 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation betreuten im Hochschwarzwald 988 Patienten. Pro Hausbesuch werden durchschnittlich 4,3 Kilometer gefahren, zusammen sind 837 896 Kilometer pro Jahr. In Eisenbach sind es 27 Patienten, die Pflegesachleistungen erhalten, 39 Personen erfahren häusliche Pflege.