Eleganter Praktiker

SP-X

Von SP-X

Do, 24. Dezember 2020

Auto & Mobilität

MODELLPFLEGE: VW Arteon.

VW hat nicht nur seine Coupé-Limousine Arteon überarbeitet, sondern dem Auto auch eine zweite Karosserievariante zur Seite gestellt: den Arteon Shooting Brake. Rein äußerlich betrachtet, wirkt der Shooting Brake nicht nur elegant, sondern auch praxisorientiert. Wer die schräge Heckklappe öffnet, der blickt auf einen nützlichen Stauraum von 565 bis 1632 Liter, wenn er auch mit dem des Passat Variant (650 bis 1780 Liter) nicht ganz mithalten kann.

Für den Shooting Brake und die Fastback-Limousine gilt gleichermaßen: Wenn der Fahrer vorn nicht zu groß ist, kann man hinten die Beine übereinanderschlagen. Das Geheimnis hinter dem üppigen Innenraum ist die schiere äußere Größe: Mit 4,87 Meter Länge und 2,84 Meter Radstand ist ein Arteon alles andere als kompakt.

War der erste Arteon noch sehr deutlich am Passat orientiert, lautet nun die Strategie: mehr Premium. Fein gearbeitete Nähte zieren das Armaturenbrett, Holzeinlagen sind auch wirklich aus Holz, und das Ambientelicht (30 Farben wählbar) schimmert sogar aus winzigen Löchern in den Zierleisten der Türen.

Wer Arteon fahren will, hat zunächst die Wahl zwischen zwei Turbodieselmotoren mit jeweils zwei Liter Hubraum und wahlweise 110 kW/150 PS und 147 kW/200 PS sowie gleich große n Benzinern mit 140 kW/190 PS und 206 kW/280 PS. Außerdem gibt es eine Plug-in-Hybridvariante, die mit einer Systemleistung von 160 kW/218 PS antritt. Die Preise beginnen noch bei 43 525 Euro für die Limousine und 44 387 Euro für den Shooting Brake.