Aufräumen für künftige Generationen

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Fr, 11. April 2014

Elsass

In einem alten Bergwerk bei Mulhouse lagern Tonnen von Giftmüll und bedrohen das Grundwasser am Oberrhein – demnächst beginnt eine teure Teilsanierung.

"Es gibt keinen Zeitplan", sagt Alain Rollet. Wichtig ist für den Generaldirektor von Stocamine, in den 1990er-Jahren Frankreichs erstes und einziges Endlager für Industrieabfälle, nur eins: "Was herauskommt, muss neu verpackt und absolut dicht sein." Schweres Gerät verbreitert in dem ehemaligen Bergwerk die Stollen und planiert den Boden. Stromkabel werden verlegt. 550 Meter tief unter Wittelsheim, nur ein paar Kilometer nordwestlich von Mulhouse, laufen die Vorbereitungen einer gigantischen Aktion. Zwölf Jahre nach dem verheerenden Brand in der unterirdischen Deponie soll endlich ein Teil der Altlasten nach oben geholt werden.

Ist das der richtige Weg? Sollen noch mehr der 44 000 Tonnen, die zwischen 1999 und 2002 in der stillgelegten Kalimine eingelagert wurden, geborgen werden? Jahre, nachdem der kommerzielle Betrieb des Endlagers eingestellt wurde, herrscht noch immer Uneinigkeit.

Rollet sieht die Sache mit dem nüchternen Blick des Ingenieurs und findet, selbst die ...

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