Der achte Aufschub

Klaus Riexinger

Von Klaus Riexinger

So, 07. Oktober 2018

Elsass

Der Sonntag Paris plant die Zeit nach dem AKW Fessenheim, die Reaktoren aber könnten noch einige Jahre am Netz bleiben.

Die beiden maroden Reaktorblöcke in Fessenheim dürfen nicht über das Jahr 2022 hinaus betrieben werden. Ob das älteste Atomkraftwerk Frankreichs möglicherweise schon im kommenden Jahr abgeschaltet wird, entscheidet sich in Flamanville, wo die EDF seit 2012 bislang vergeblich versucht, ein AKW neuen Typs ans Netz zu bringen.

Umweltstaatssekretär Sébastian Lecornu sagte am Donnerstag auf einer Arbeitssitzung in Colmar, dass die französische Regierung grundsätzlich am bisherigen Zeitplan für das Abschalten von Fessenheim festhalten will. Ende 2019, Anfang 2020 solle das AKW vom Netz gehen, sagte er auf Nachfrage von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Allerdings, so Lecornu, liege diesem Zeitplan zugrunde, dass der neue Europäische Druckwasserreaktor (EPR) in Flamanville zeitgleich ans Netz geht: Es gilt nach wie vor die Koppelung an den neuen Meiler in der Normandie.

Ursprünglich sollte der EPR nach einer ...

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