Zwischenfall in Fessenheim war ernst

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Sa, 05. März 2016

Elsass

Das elsässische Akw konnte im April 2014 nach einer Überflutung nur durch außerordentliche Eingriffe heruntergefahren werden.

STRASSBURG. Am 9. April 2014 musste Reaktor 1 des Akw Fessenheim in einer Notaktion heruntergefahren werden. Eine Neubewertung der Ereignisse von damals lässt nun daran zweifeln, dass der Betreiber den Reaktor noch ganz unter Kontrolle hatte.

Nach dem Vorfall vom April 2014 waren Details zum Hergang des Zwischenfalls im ältesten französischen Akw erst nach und nach an die Öffentlichkeit gelangt. Thierry Rosso, damals Direktor des zu Electricité de France (EdF) gehörenden Akw Fessenheim, hatte in der lokalen Informations- und Überwachungskommission wenige Wochen später von einer geringen Wassermenge berichtet, die sich nach dem Überlaufen eines Reservoirs im Maschinenraum ausgebreitet habe. Er bezeichnete das Vorgehen seiner Leute als "zufriedenstellendes Management der ...

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