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Den Fluch in Segen verwandeln

Gerhard Walser
  • Fr, 19. Dezember 2014
    Emmendingen

     

BZ-INTERVIEW mit Rabbiner Moshe Navon über religiösen Fanatismus, antiislamische Intoleranz und die Glaubensbotschaft.

Rabbiner Moshe Navon setzt auf den interreligiösen Dialog.  | Foto: Walser
Rabbiner Moshe Navon setzt auf den interreligiösen Dialog. Foto: Walser

EMMENDINGEN. Weihnachten gilt als Fest der Hoffnung auf eine bessere Welt. Auch die Juden feiern in diesen Tagen bis Heiligabend ihr Chanukka-Fest, bei dem es um Hoffnung und Glauben geht. Doch wie ist es um diese Hoffnung bestellt, während religiöser Hass, Fanatismus und die antiislamische Intoleranz der Pegida-Bewegung mehr und mehr das öffentliche Bild bestimmen? BZ-Redakteur Gerhard Walser hat darüber mit dem früheren Emmendinger Gemeinderabbiner Moshe Navon gesprochen, der dafür plädiert, "den Fluch in Segen zu verwandeln".

BZ: Herr Navon, was denken Sie, wenn Sie in diesen Tagen die Nachrichten von steigendem Religionshass und Intoleranz, von zunehmender Gewalt gegenüber Andersgläubigen verfolgen?
Navon: Die Menschen haben Angst, sie könnten ihre religiöse Identität verlieren. Ich kann das nicht nachvollziehen. Wir dürfen nicht warten, bis uns der Hass vergiftet, ...

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