Rezension

Emmendinger Stadtmusik begeistert beim Stephanskonzert

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Mo, 28. Dezember 2015 um 08:02 Uhr

Emmendingen

Das Stephanskonzert der Stadtmusik war inspiriert von Krieg und Kämpfen, von Liebe und Musik. Dreimal dürfen Sie raten, wer den Sieg davonträgt!

Mit Musik Geschichten erzählen – das kann die Stadtmusik perfekt und stellte es beim Stephanskonzert glänzend unter Beweis. Dramatisch ging’s da zu, die Stücke erzählten von Liebe und Leidenschaft, von Mord und Krieg. Doch zum Schluss siegten Broadway und Dixie – und die rund 50 Musiker, die einmal mehr gezeigt hatten, was ein gut eingespieltes Blasorchester jenseits aller Routine leisten kann. Unterhaltungsmusik mit Niveau – und als Vorsitzender Ingo Finkbeiner das Konzert mit den Worten "Leider – das war’s" schloss, gab ihm der Applaus Recht.

Den hatten sich die Musiker redlich verdient. Gleich zum Auftakt punkteten sie bei anspruchsvollen Stücken, Gioachino Rossinis Ouvertüre zur Oper Semiramis und dem Duett aus Giuseppe Verdis "Don Carlos." Beides Klassiker; der Don Carlos mit der Besonderheit, dass der niederländische Komponist die Klagen der Freunde Don Carlos und Marquis von Posa in ein Posaunenduett verwandelt hat, mit dem nun Ingo Finkbeiner und Philip Seidl brillierten: Ein Dialog, langsam voranschreitend, weil sich die Freunde ihr Leid klagen. Das Orchester nimmt sich fein zurück, stützt, ergänzt – nicht nur die Fachkundigen im Publikum sind begeistert. Für Semiramis galt das ebenso. Das i-Tüpfelchen bildeten Clemens Allweyers Ansagen. So locker ...

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