Es gibt nicht "den Islam"

Georg Voß

Von Georg Voß

Fr, 13. März 2015

Emmendingen

Thomas Volk über den islamischen Fundamentalismus und die Notwendigkeit zu differenzieren.

EMMENDINGEN. Es gibt nicht "den Islam" – dies war ein Fazit aus dem Vortrag des Islamwissenschaftlers Thomas Volk, den er beim CDU-Stadtverband im Pfarrsaal Sankt Bonifatius hielt. Es gibt auch einen Islamismus – aber auch den dürfe man nicht als monolithischen Block verstehen.

Der aus Elzach stammende Islamwissenschaftler Thomas Volk hat in Freiburg, Berlin und an der Middle East Technical University in Ankara studiert und wird an der Universität Basel promovieren. Zudem ist er seit Februar 2014 Koordinator der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Bereich Islam und Religionsdialog.

In seinen einleitenden Worten wies CDU-Stadtrat Joachim Saar auf die Ansprache des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Köln hin, nach der sich die türkischen Mitbürger nicht zu den westlichen Werten bekennen sollten. Diese sorgte genauso für Irritationen wie die Scharia oder die jüngsten Attentate in Paris und Kopenhagen. "Es gibt viele populistische Diskussionen, in die wir nicht einsteigen wollen."
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