Kommentar

Empathie lässt sich nicht erzwingen

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

Mi, 10. Januar 2018 um 22:54 Uhr

Kommentare

BZ Plus Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten sind kein geeignetes Mittel gegen Antisemitismus.

Brennende Davidsterne, unverhohlener Judenhass – was sich im Dezember auf Demonstrationen in Berlin und anderswo in der Republik abspielte, war entlarvend. Unter dem Deckmantel der Israel-Kritik, so die bittere Erkenntnis, gedeiht der Antisemitismus. Aber soll man ihm wirklich mit Pflichtbesuchen in KZ-Gedenkstätten begegnen?

Die Idee stammt von der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli. Wer einmal vor der Rampe von Auschwitz steht, glaubt die SPD-Politikerin, der wird so unmittelbar mit dem Holocaust konfrontiert, dass er sich der Auseinandersetzung um historische Schuld und Verantwortung kaum mehr entziehen kann. Mitgefühl mit den Opfern, Verständnis und Respekt für deren ...

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