Bauland oder Freiraum für die Natur?

Martin Wendel

Von Martin Wendel

Fr, 19. Februar 2016

Endingen

In Endingen wird Kritik an geplanter Grünzäsur laut / Landratsamt und Regionalverband wollen Vorrangfläche für Natur.

ENDINGEN/FORCHHEIM. Die Stadt Endingen sieht durch den aktuellen Stand des Regionalplans ihre künftige Entwicklung gefährdet. Während im Osten und Norden der Stadt kräftig gebaut und erschlossen wird, werden regional die Weichen für die Entwicklungsmöglichkeiten der Städte und Gemeinden gestellt. Und genau hier gibt es Kritik aus Endingen. Im Fokus: der Regionalverband Südlicher Oberrhein und das Landratsamt Emmendingen.

Weichenstellung für die Region
Mit den im Regionalplan formulierten Zielen werden wichtige Weichenstellungen für die langfristige Entwicklung der Region vorgenommen. Er ist auch Grundlage für die Flächennutzungspläne, auf deren Grundlage wiederum Bebauungspläne entwickelt werden. Will eine Gemeinde Bauland – ob für Gewerbe oder Wohnen – ausweisen, muss sie sich innerhalb des Rahmens bewegen, der durch die übergeordnete Planung abgesteckt ist.

Genau dieser Rahmen sorgt aktuell bei Endinger Kommunalpolitikern und Stadtverwaltung für Ärger. Denn eine großflächige Grünzäsur zwischen Endingen und Forchheim soll die weitere Entwicklung Endingens nach Norden stoppen. "Arg brutal" nennt Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz im BZ-Gespräch die geplanten Einschnitte. "Nicht akzeptabel", betonen "Die Unabhängigen" in einer Pressemitteilung. Doch es gibt nicht nur Kritiker an der Zäsur in Endingen.

Bei Vorgespräch noch kein Thema
Der Ärger hat eine Vorgeschichte: Bei einem Gespräch mit ...

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