Entschiedenes Nein

Annette Mahro Klaus Riexinger

Von Annette Mahro Klaus Riexinger

So, 19. Mai 2019

Elsass

Der Sonntag Nach Regierungspräsidium und Land lehnt auch Berlin eine Aufarbeitungsanlage in Fessenheim ab.

Wie sieht die Zukunft in Fessenheim aus? Der Wunsch nach einem Zentrum für neue Energien hat einen Dämpfer erhalten: Die Betreiber möchten lieber eine Anlage zur Aufbereitung von Atomschrott.

Die Idee war zumindest auf den ersten Blick geradezu bestechend: Nach der Abschaltung des Atomkraftwerks in Fessenheim soll auf dem Gelände des AKW eine Art Atomschrott-Recycling entstehen – für Atomkraftwerke aus ganz Europa, aber vor allem aus Deutschland, das seine letzten Meiler in drei Jahren abschalten will. Das ist der Plan des Fessenheim-Betreibers Electricité de France (EdF) auf dem Gelände des AKW, das nächstes Jahr vom Netz genommen werden soll. Auf französischer Seite erhofft man sich durch ein sogenanntes Technocentre neue Arbeitsplätze, doch in Deutschland kommt der Vorstoß gar nicht gut an.

In dieser Woche kritisierte nun auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) die ...

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