Türkei / Syrien

Erdogans Syrien-Plan geht nicht auf

Gerd Höhler

Von Gerd Höhler

Mi, 06. November 2019 um 20:46 Uhr

Ausland

Vor der Rückkehr kommt die Vertreibung. Zwei Millionen Flüchtlinge will Präsident Recep Tayyip Erdogan aus der Türkei nach Nordsyrien umsiedeln, in eine von seiner Armee gesicherte "Schutzzone".

Doch die türkische Invasion hat zunächst einmal 200 000 Syrer zu Flüchtlingen gemacht. Erdogans gigantisches Umsiedlungsprojekt steht vor dem Scheitern.

Der türkische Staatschef hatte in Nordsyrien große Pläne. Mit einer massiven Militäroperation wollte er die syrische Kurdenmiliz YPG "zermalmen", wie er es selbst ausdrückt. Die Kurden sollten aus der Region vertrieben werden – Kritiker sprechen von "ethnischen Säuberungen". In der Grenzregion wollte die Türkei eine 444 Kilometer lange und 30 bis 40 Kilometer breite Besatzungszone schaffen, ein Gebiet von der Größe Schleswig-Holsteins. Dort plante Erdogan, zwei Millionen syrische Flüchtlinge anzusiedeln. Ein ...

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