Erklär's mir: Warum wird etwas als Welterbe geschützt?

Sigrun Rehm

Von Sigrun Rehm

Mo, 16. November 2020

Unterm Strich

Auf der Erde gibt es viele ganz besondere Bauwerke und Naturgebilde, bei denen sich die Weltgemeinschaft einig ist, dass sie auf keinen Fall aus Versehen oder mit Absicht zerstört werden sollen. Um diese historischen Stätten bekannt zu machen und zu schützen, nimmt die Unesco – das ist die Kulturorganisation der Vereinten Nationen – sie in eine Liste auf und erklärt sie zum "Welterbe". Dieser Begriff bedeutet, dass sie nicht nur für die Gegend, in der sie sich befinden, wichtig sind, sondern für die ganze Menschheit, und zwar für immer. Vorschläge, was auf die Liste kommen soll, können die einzelnen Länder bei der Unesco einreichen. Auch in Deutschland sind 46 Bauwerke, Naturlandschaften und Zeugnisse vergangener Kulturen zum Welterbe erklärt worden. Darunter sind zum Beispiel der Kölner Dom, die Pfahlbauten am Ufer des Bodensees, die eiszeitlichen Höhlen auf der Schwäbischen Alb und die Altstädte von Stralsund und Wismar.