Mordfall Maria L.

Handy-Daten geben Einblick in Hussein K.s Verhalten in der Tatnacht

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Mo, 08. Januar 2018 um 19:01 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Im Prozess gegen Hussein K. schildert ein Ermittler, wie es gelang, das äußerst sichere iPhone des mutmaßlichen Mörders zu knacken. Mit Hilfe einer Münchner Cyber-Crime-Firma gelang die Pionierarbeit. Dabei zeigte sich: Der Angeklagte war viel länger an der Dreisam als von ihm ausgesagt.

Ein großes Problem stellt für Polizisten weltweit die Auswertung von neueren iPhone-Modellen mit Zugangssperre ab dem iPhone 5 dar – auch im Fall von Hussein K., der zugegeben hat, am 16. Oktober 2016 die Studentin Maria L. an der Dreisam getötet zu haben. Den Ermittlern gelang es nicht, den Entsperrcode seines iPhone 6s zu knacken. Erst ein Dreivierteljahr später gelangten die Beamten mit der – kostspieligen – Hilfe einer Münchner Cyber-Crime-Firma an die Daten – eine Pionierarbeit für die Ermittler in Freiburg, Baden-Württemberg und darüber hinaus (Der Tag im Gericht).

Nachdem sie den Entsperrcode geknackt hatten, konnten die Kriminalbeamten den ...

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