"Es geht nicht mehr"

Sigrun Rehm

Von Sigrun Rehm

So, 14. Januar 2018

Waldkirch

Der Sonntag Wegen seines Defizits will der Klinikverbund RKK das Waldkircher Bruder-Klaus-Krankenhaus verkaufen.

Um das St. Josefs- und das Loretto-Krankenhaus in Freiburg zu retten, will der Regionalverband kirchlicher Krankenhäuser (RKK) das Waldkircher Bruder-Klaus-Krankenhaus verkaufen. "Dessen Defizit ist inzwischen so groß, dass es das gesamte Unternehmen gefährdet", sagt RKK-Geschäftsführer Bernd Fey.

"Wir haben als Klinikverbund seit Jahren solidarisch versucht, das Defizit aufzufangen, doch nun müssen wir schweren Herzens sagen: Es geht nicht mehr", erklärt Fey. Das Defizit öffentlich beziffern möchte er nicht. Die Entscheidung, das 1956 eröffnete hoch über der Stadt Waldkirch gelegene Bruder-Klaus-Krankenhaus mit seinen 101 Betten zum Kauf anzubieten, sei im Laufe des vergangenen Jahres im Aufsichtsrat gefallen. Am Mittwoch informierten Fey und der Aufsichtsratsvorsitzende Heinzpeter Schmieg in einer Betriebsversammlung die 180 Mitarbeiter.

Der freigemeinnützige Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser war im Jahr 2000 als strategische Allianz gegründet worden: Gemeinsam wollten vier Ordensgemeinschaften – die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, die ...

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