Es regnet – und es hört lange nicht auf zu regnen

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Fr, 14. Februar 2020

Theater

BZ-Plus Alexander Giesches Zürcher "Visual Poem" von Max Frischs Erzählung "Der Mensch erscheint im Holozän" ist zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Es regnet. Ein Donnerschlag mit Licht- effekt erschüttert das Zürcher Schauspielhaus. Es regnet aus den Lautsprecherboxen: Es tröpfelt, es nieselt, es rauscht. Max Frisch hat den Regen so beschrieben: "Regen wie Spinnweben über dem Gelände. (...) Regen als Perlen an der Scheibe. (...) Regen als Stille; kein Vogel zwitschert, im Dorf kläfft kein Hund, die lautlosen Hüpfer in jedem Tümpel, die langsam gleitenden Tropfen an den Drähten. (...) Regen der nicht zu sehen ist, man spürt ihn bloß auf der Haut, wenn man die Hand aus dem Fenster streckt. (...) Regen als Zischen im Laub der Kastanie."

Der Regen ist so etwas wie die Hauptfigur in Alexander Giesches "visual Poem" nach Frischs 1979 ...

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