Es stinkt am Rössleberg

Dieter Maurer

Von Dieter Maurer

Do, 08. April 2021

Hinterzarten

Erneut Bürgerbeschwerden.

(ma). Seit Jahren beeinträchtigen Geruchsbelästigungen das Wohnen am Rössleberg. Anlieger sehen darin eine Einschränkung ihrer Lebensqualität. Einige haben sich bereits hilfesuchend an die Gemeindeverwaltung gewendet. Silvia und Daniel Bläsing, seit 2014 wohnhaft, beschrieben die Situation in der Gemeinderatssitzung.

Das Problem ist bekannt. Klaus Bürk hatte vor langer Zeit im Rathaus vorgesprochen. Später wiederholten seine Tochter Silvia und Schwiegersohn Daniel Bläsing die Beschwerden – mal im Rathaus, mal vor dem Gemeinderat. Bis heute bleibt die Ursache unklar.

"Wegen des unsäglichen Gestanks können wir manchmal die Fenster nicht zum Durchlüften öffnen", schildert Silvia Bläsing. Die Gerüche stammen vermutlich aus dem Abwasserkanal. Das Abdichten eines Abschlussdeckels bereinigte die Situation nicht. Weiter waberten die Fäkaldüfte zu verschiedenen Tageszeiten durch die Luft. Je nach Wetterlage und Wind mal mehr oder weniger deutlich zu riechen. Hauptamtsleiter Heiko Wehrle hat Kontakt mit dem Ingenieur. Bürgermeister Klaus-Michael Tatsch versprach Abhilfe und "will der Angelegenheit jetzt auf den Grund gehen". Der Schultes sagte den Anliegern für die Woche nach Ostern "eine Nachricht über den Sachstand" zu.