Ein Wendepunkt, aber nur wohin?

Klaus Fischer

Von Klaus Fischer

Sa, 19. November 2011

Ettenheim

BI-Vorsitzender kritisiert Genehmigung für Altholzverbrennung bei German Pellets / Fürs Unternehmen nur ein "Zwischenschritt".

ETTENHEIM/MAHLBERG. Die Entscheidung des Landratsamtes, die Verbrennung von Altholz im Heizwerk von German Pellets nach einer Umrüstung der Filtertechnik zu genehmigen, wird unterschiedlich kommentiert. Während die BI Kritik anmeldet und das laufende Mediationsverfahren zur "Farce" verkommen sieht, gibt’s von Seiten des Unternehmens Beifall. Unternehmenssprecherin Claudio Röhr interpretiert die Genehmigung schon als "Zwischenschritt auf dem Weg zum weiteren Ausbau des Werkes in Ettenheim".

Landrat Frank Scherer hatte im Herbst ein Mediationsverfahren initiiert, das regelmäßig die von der Pelletsproduktion Betroffene sowie Vertreter von Unternehmen und Genehmigungsbehörden an einen Tisch bringt. Seit Oktober wird bei den Treffen der Versuch unternommen, bauplanungsrechtliche, baurechtliche und immissionsschutzrechtliche Fragen zu erörtern und gemeinsam Lösungsansätze zu finden. Die Teilnehmer der Mediationsrunden – Landratsamt, kommunale Verwaltungen, Unternehmen und Bürgerinitiative – wurden zum Stillschweigen über den Inhalt der Treffen verpflichtet.

Genau das wurmt den Vorsitzenden der Bürgerinitiative Gewerbepark Ettenheim/Mahlberg im ...

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