Fußball

Drohungen, Anfeindungen und Attacken gegen südbadische Schiedsrichter

Christoph Giese

Von Christoph Giese

So, 12. Januar 2020 um 10:02 Uhr

Fussball

BZ-Plus Schiedsrichter werden immer wieder Opfer von verbalen und körperlichen Angriffen. Zwei Betroffene aus Südbaden erzählen, wie sie damit umgehen und warum die Attacken ihr Hobby gefährden.

Drohungen, verbale Anfeindungen, körperliche Attacken – Schiedsrichter stehen gerade im niederklassigen Fußball oft ungewollt im Fokus. Im Oktober vergangenen Jahres löste der Faustschlag eines Spielers gegen einen Referee aus Hessen eine bundesweite Debatte aus. Der Schiedsrichter ging bewusstlos zu Boden, weil er dem Spieler die Rote Karte gezeigt hatte. Auch in den südbasischen Fußballbezirken wurden Schiedsrichter bereits Opfer körperlicher Attacken. Zwei Unparteiische, die schon einmal angegriffen wurden, haben sich davon bisher nicht beirren lassen. Nun denken sie darüber nach, ihr langjähriges Hobby aufzugeben.

Wenn er sich erinnert, wähnt sich Jakob Oswalt noch immer im falschen Film. Bereits mehrfach ist der 31-jährige Schiedsrichter auf Sportplätzen angefeindet, bedroht und beleidigt worden. Bisher hatte er zumeist den Spaß am Pfeifen wiedergefunden, ...

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