Kommentar

Fall Zollitsch: Der falsche Adressat

Jens Schmitz

Von Jens Schmitz

Fr, 04. Juni 2010 um 17:43 Uhr

Kommentare

Wenn es keine dicke Überraschung gibt, wird die Anzeige gegen Erzbischof Zollitsch bald bei den Akten landen: Der Vorwurf der Beihilfe zum Missbrauch ist eine Luftnummer. Etwas lernen lässt sich trotzdem daraus – für die Öffentlichkeit wie für die Kirche.

Selten wurde eine Anschuldigung so schnell aus der Welt geschafft wie die, der frühere Personalreferent Robert Zollitsch habe 1987 veranlasst, dass ein pädophiler Zisterzienserpater in Birnau ein zweites Mal angestellt wurde: Eine solche Anstellung hat es nicht gegeben. Die Erzdiözese war für das Birnauer Kloster auch gar nicht zuständig. Dass sie von den Vorwürfen erst 2006 erfahren haben will, ist ebenfalls glaubhaft: Die ...

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