Holzpellets

Feinstaub dank Öko-Energie?

Thomas Goebel

Von Thomas Goebel

Mi, 08. Mai 2013

Südwest

Ein trinationales Forschungsprojekt untersucht die gesundheitlichen Folgen von Biomasseverbrennung am Oberrhein

FRFEIBURG. Ein Holzofen sorgt nicht nur für gemütliche Wärme, er hat auch ein gutes ökologisches Image: Holz ist ein nachwachsender, regionaler Rohstoff. Anlagen für die Verbrennung von Holzhackschnitzeln oder Pellets liegen daher im Trend; zudem sind sie Bausteine der Energiewende. Da passt es schlecht ins Bild, dass die Verbrennung von Biomasse seit 2009 mehr Feinstaub erzeugt als der Autoverkehr. Was das für die Gesundheit der Bürger am Oberrhein bedeutet, untersucht nun ein großes Forschungsprojekt, das auch an der Universität Freiburg angesiedelt ist.

"Durch Biomasse lösen wir ein Problem und bekommen ein neues", sagt Reto Gieré. Der Professor für Mineralogie an der Universität Freiburg leitet das Forschungsprojekt "Biocombust", das bis Mai 2015 herausfinden will, wie groß die Gesundheitsgefahr durch vermehrte Holzheizungen ist – und wie sich Biomasse auf Dauer verantwortungsvoll nutzen lässt. Ein Budget von knapp 2,1 Millionen Euro steht den Wissenschaftlern hierfür zur Verfügung, die Hälfte zahlt die EU über ihr Interreg-Programm Oberrhein.

Das Projekt passe hervorragend zur Nachhaltigkeits-Hauptstadt ...

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