Förderbescheid von Strobl

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 09. September 2021

Kreis Emmendingen

Kreis erhält 920 000 Euro für die Digitalisierung der Schulen.

(BZ). Der Landkreis Emmendingen erhält für den Aufbau eines Gigabit-Netzes in den Schulen eine Förderung vom Land Baden-Württemberg in Höhe von 920 000 Euro. Den Förderbescheid konnte Landrat Hanno Hurth bei einer Veranstaltung in St. Blasien von Innenminister Thomas Strobl in Empfang nehmen, dessen Ministerium auch für die Digitalisierung zuständig ist.

Mit der Förderung des Landes sollen alle unversorgten Schulstandorte im Landkreis einen gigabitfähigen Glasfaseranschluss für schnelles Internet erhalten. Von diesem digitalen Ausbauprojekt werden 45 unterversorgte Schulen in 20 Städten und Gemeinden profitieren.

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 2,3 Millionen Euro. Auch der Bund unterstützt den Breitbandausbau in den Schulen im Landkreis und hat bereits im vergangenen November eine 50-prozentige Förderung in Höhe von 1,15 Millionen Euro zugesagt. Unter Berücksichtigung des Bundes- und Landeszuschusses verbleibt für das Schulprojekt noch ein Kostenanteil von zehn Prozent und damit 230 000 Euro, dieser Betrag muss von den beteiligten Kommunen finanziert werden.

Die Versorgung der Schulstandorte mit Glasfaseranschluss läuft zeitlich parallel zur Erschließung der sogenannten "weißen Flecken", bei denen bisher noch nicht ausreichend versorgte Gebiete im Landkreis an das Breitbandnetz angeschlossen werden sollen. Dafür stellen der Bund und Land Baden-Württemberg eine Summe von 30,8 Millionen Euro bereit. Beide Projekte werden von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Landkreises Emmendingen koordiniert.