Frauengemeinschaft wird nicht aufgelöst

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 27. Mai 2022

Titisee-Neustadt

Hauptversammlung entscheidet sich für die Mitgliedschaft beim Bundesverband als einzige Möglichkeit zum weiteren Wirken.

(BZ). Die Zukunft der katholischen Frauengemeinschaft St. Jakobus ist gesichert. 51 von 53 Frauen stimmten in der Hauptversammlung der Mitgliedschaft zum Bundesverband Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) zu.

Diese Wahl auszurichten sei dem Vorstandsteam nicht leicht gefallen. "Es bleibt uns nichts anderes übrig, als zu entscheiden", zeigte Doris van Teeffelen-Klüttermann im Thomasheim auf. Der kfd-Diözesanverband Freiburg, dem die St. Jakobus-Frauen angehören, hat beschlossen, dass er ab Oktober nur noch Frauengemeinschaftsgruppen der Pfarreien mit Mitgliedschaft im Bundesverband zulässt. Für das Vorstandsteam war klar, es will nicht als Gruppe in der Pfarrei St. Jakobus weitermachen und schon gar nicht außerhalb davon einen Verein leiten. Wäre die Abstimmung negativ ausfallen, wäre es mit der Frauengemeinschaft nicht weitergegangen, sie wäre aufgelöst worden.

Für die derzeit 225 Frauen, die der Frauengemeinschaft angehören, bedeutet die kfd-Mitgliedschaft, dass sie als Einzelmitglied dem kfd-Bundesverband beitreten sollten. Wer dort kein Mitglied ist, der verliert seinen bisherigen Mitgliedsstatus, erklärte Teeffelen-Klüttermann. Derzeit sind 36 Frauen bei der kfd Mitglied. Sie zahlen jeweils 18 Euro Jahresbeitrag, davon gehen zwölf Euro an die kfd, vier Euro an den kfd-Diözesanverband und zwei Euro an die Frauengemeinschaft. Die meisten Mitglieder zahlen bisher sechs Euro und rund die Hälfte war beitragsfrei aufgrund der Altersregelung, sie haben das 75. Lebensjahr überschritten. Viele davon spendeten die sechs Euro weiter. Diese Regelung fällt weg. Bis zum 22. Juni haben jetzt alle Frauen Zeit, sich zu entscheiden. Die Meldung erfolgt am 1. Juli an den kfd-Diözesanverband.

» Rückblick: Die Mitglieder hatten mit den Adventsbriefen in den beiden Corona-Jahren eine detaillierte Rückschau sowie Kassenberichte zugesandt bekommen. Veranstaltungen waren nicht möglich. Der Vorstand traf sich einige Male. 2020 wurden Osterkarten verschickt, 2021 mehr als 500 verzierte Osterkerzen im Münster verkauft. Trotz schrumpfender Einnahmen spendete der Verein für karitative Zwecke. Präses Pfarrer Johannes Herrmann fand, er könne sich seine Pfarrgemeinde nicht ohne die Frauengemeinschaft vorstellen.

» Ehrungen: Für 50 Jahre ausgezeichnet wurden Anne Ganz, Hedwig Pfaff, Bärbel Rombach und Hedwig Pfaff. Für 25 Jahren: Alwine Ahles Betz, Beate Andorf, Ursula Faller, Sonja Kast, Rita Ketterer, Mathilde Ketterer, Sylvia Klotz, Inge Laule, Karin Piwon, Renate Tritschler, Veronika Zapf und Lucia Wehrmann.

Vorschau:
Auch wenn es aufgrund der Pandemie für 2022 kein Jahresprogramm gibt, werden nach und nach Veranstaltungen angeboten, eventuell sogar die eine oder andere aus dem letzten Jahresprogramm, erläuterte Felicitas Benitz. Wohl am 24. Juli findet am Thomasheim ein Pfarrhock ohne Tombola statt. Regelmäßig 14-tägig am Mittwoch, 14 Uhr, finden wieder die Treffen im kleinen Münstersaal statt – das nächste Mal am 1. Juni.

Kontakt: Waltraud Pfaff unter Tel. 07651 / 3312.