BZ-Interview

Frauenmilchbanken gibt es seit 100 Jahren

Hannah Fedricks Zelaya

Von Hannah Fedricks Zelaya

Fr, 17. Mai 2019 um 20:30 Uhr

Panorama

BZ-Plus BZ-Interview mit Daniel Klotz, dem Leiter der Freiburger Frauenmilchbank, über Preis und Nutzen von gespendeter Muttermilch für Frühchen.

FREIBURG. Vor 100 Jahren ist in Magdeburg die erste Frauenmilchbank in Deutschland gegründet worden. Nach Zeiten der Abkehr erlebt die Idee der gespendeten Muttermilch momentan ein Revival. Immer mehr Frauenmilchbanken werden gegründet, 23 gibt es inzwischen deutschlandweit. Auch die Freiburger Uniklinik hat seit 2017 eine. Hannah Fedricks Zelaya hat mit ihrem Leiter Daniel Klotz gesprochen.

BZ: Herr Klotz, Blutspende kennt eigentlich jeder, Milchspende eher nicht. Wie kann man sich eine Frauenmilchbank vorstellen?

Klotz: Ähnlich wie eine Blutbank. In einer Frauenmilchbank wird gespendete Muttermilch gesammelt, untersucht, gefriergelagert und bei Bedarf ausgegeben. Die Frauenmilchbank haben wir ins Leben gerufen, damit wir all den Frühgeborenen, deren Mütter noch keine eigene Muttermilch haben, gespendete Muttermilch anbieten können.

BZ: Kann jede Mutter Milch spenden, die welche übrig hat?

Klotz: Wir bekommen tatsächlich fast täglich Anfragen von Müttern, die spenden wollen. Leider ...

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