Erst ein Türmchen, später dann ein Turm

Manfred Gallo

Von Manfred Gallo

Mo, 29. Dezember 2008

Freiburg Mitte

WIEDERSEHEN! Der Aufbau des Schwabentorturms hat sich im 20. Jahrhundert zweimal ganz wesentlich verändert – eine Postkarte erzählt von dieser Geschichte

INNENSTADT. Über hundert Jahre alte Ansichtskarten verdanken wir nicht nur den Fotografen, den Kunstmalern und dergleichen, sondern auch den Lithographen. Das zeigt die Lithographie von Michael Wachter mit der Ansicht vom Schwabentor sowie dem unter der Linde sichtbaren Gasthof zum Bären. Diese Lithographie ist von Bertha Huber aus dem Pfründnerhaus am 30. Dezember 1893 als Glückwunsch-Postkarte zum Jahreswechsel 1893/94 an einen Empfänger in Falkau abgesandt worden und kam am 31. Dezember 1893 rechtzeitig zum neuen Jahr an.

Auf der historischen Ansicht ist das Schwabentor, das unter Graf Konrad II um 1265 erbaut wurde, in weitgehend ursprünglichen Zustand zu sehen. Dieser Zustand blieb bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erhalten. Das Tor ist Teil des inneren Stadtmauerrings gewesen und hatte auf beiden Seiten eine Uhr, die nur einen Stundenzeiger hatte in der Art, wie man ihn heute noch an der Münsterturmuhr vorfindet.
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