Prozess am Landgericht Freiburg

Anklage fordert acht Jahre Haft für Messerangriff an Ampel

Peter Sliwka

Von Peter Sliwka

Sa, 11. November 2017

Freiburg

Eine Freiheitsstrafe von acht Jahren hält Oberstaatsanwalt Matthias Rall für die beinahe tödlichen Messerstiche eines 50-Jährigen in die Brust seines vermeintlichen Nebenbuhlers für angemessen.

In seinem Plädoyer hat er die Tat vom Nachmittag des 31. Mai 2017 am Fahnenbergplatz anhand von Zeugenaussagen und Indizien als versuchten Mord bewertet. Auf fünf Jahre Freiheitsentzug wegen gefährlicher Körperverletzung lautete hingegen der Strafvorschlag von Wahlverteidigerin Carolin Hierstetter.

Wenn ihr Mandant den Beifahrer im Auto seiner geschiedenen Frau an der roten Ampel tatsächlich hätte töten wollen, dann hätte er nicht in den rechten Brustkorb, sondern in den Hals oder ins Herz gestochen, so die Verteidigerin. Dabei zitierte sie eine Aussage ihres Mandanten: Der hatte seine Messerattacke auf den Beifahrer damit begründet, dass dieser ihn als "Hurensohn" beleidigt habe und er ihn deshalb nur verletzten wollte.

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