Das Ende des Franziskanerplatzes

Peter Kalchthaler

Von Peter Kalchthaler

Mo, 13. Februar 2017

Freiburg

WIEDERSEHEN! Das Areal vor dem ehemaligen Franziskanerkloster benannten die Nazis in Rathausplatz um.

INNENSTADT. Die zur Zeit im Augustinermuseum gezeigte Ausstellung "Nationalsozialismus in Freiburg" hatte schon vor ihrer Eröffnung im November 2016 eine ungeahnte Aktualität bekommen. Bei Beginn der Vorbereitungen vor mehr als drei Jahren konnte keiner ahnen, dass über den Erhalt von Fundamenten der Synagoge oder belastete Straßennamen solche intensive Debatte geführt werden würde, von den aktuellen politischen Entwicklungen ganz zu schweigen. Zu den unter nationalsozialistischer Herrschaft umbenannten Plätzen zählt der heutige Rathausplatz.

Der Platz hatte bis 1936 aufgrund seiner Lage beim ehemaligen Barfüßerkloster "Franziskanerplatz" geheißen. Erst 1845 war der Platz durch weitgehenden Abbruch des Kreuzgangs und angrenzender Wirtschaftsgebäude des Klosters entstanden. Den verbliebenen Ostflügel des Kreuzgangs kann man links hinten auf dem historischen Bild erkennen. Das Neue Rathaus, das den Platz heute nach Westen begrenzt, gab es noch nicht. Damals stand hier das alte Kollegium der ...

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