"Der neue Rabbiner ist cool"

Julia Littmann

Von Julia Littmann

Sa, 03. September 2011

Freiburg

Seit 1. September ist Avraham Yitzhak Radbil Ortsrabbiner von Freiburg – mit gerade mal 27 Jahren.

Er ist der jüngste in Deutschland – und mit Sicherheit einer der vielsprachigsten: Am 1. September hatte Avraham Yitzhak Radbil seinen ersten Arbeitstag als Ortsrabbiner von Freiburg. Dem vormaligen Freiburger Rabbiner Benjamin Soussan war zum Mai des Jahres gekündigt worden, seither war der Posten vakant. Nun wird er mit einem jungen Mann besetzt, der Außergewöhnliches ganz selbstverständlich mitbringt. Zum Beispiel dieses: Der 27-jährige orthodoxe Rabbiner ist einer von zwei jungen Männern, die als erste nach der Shoa wieder eine Rabbinerausbildung in Deutschland absolvierten.

Sein Werdegang bis dahin ist bemerkenswert. Geboren in einer ukrainischen Kleinstadt wuchs Avraham Radbil zwar in einer jüdischen Familie auf, erlebte dort jedoch kaum jüdischen Alltag. Lediglich einige der alten Traditionen wurden beibehalten – ansonsten blieb Religion außen vor. In der Generation der Urgroßeltern war das noch anders gewesen, erzählt der Rabbiner, der seinen Gebetsschal ebenso wie seinen Namen von einem der Urgroßväter erbte. ...

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