Neubaugebiet

Der Streit ums Energiekonzept in Gutleutmatten geht weiter

Simone Lutz

Von Simone Lutz

Di, 26. Januar 2016

Freiburg

Der Streit zwischen den Baugruppen im Haslacher Neubaugebiet Gutleutmatten auf der einen Seite sowie dem Energieversorger Badenova und der Freiburger Stadtverwaltung auf der anderen hat es bis in den Landtag geschafft.

Das Umweltministerium des Landes bestätigt, dass der Wärmepreis in Gutleutmatten bei 21,1 Cent pro Kilowattstunde liegen wird. Das sind extrem hohe Verbrauchskosten pro Einheit – verursacht durch ein Energiekonzept, das Fernwärme plus Sonnenkollektoren vorsieht. Die Stadtverwaltung hat nun zugesagt, die Wärmepreise auf ihre Angemessenheit hin überprüfen zu lassen.

Im Vergleich zu Rieselfeld und Vauban zahlen die künftigen Bewohner von Gutleutmatten 21,1 Cent pro Kilowattstunde und damit 66 Prozent mehr Verbrauchskosten als Nutzer im Rieselfeld (12,7 Cent) und 49 Prozent mehr als solche in Vauban (14,2 Cent) . Das hatte die Baugruppeninitiative Gutleutmatten, zu der sich 16 Baugruppen zusammengeschlossen haben, bereits heftig kritisiert (die BZ berichtete).

Auf Anfrage eines Abgeordneten rechnete das Umweltministerium das nochmal nach und bestätigte den hohen Verbrauchspreis pro Einheit. Es kam aber auch zu dem ...

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