Diskussion um Mehrwertsteuer: Fastfood mehr wert als Schulessen?

Simone Höhl

Von Simone Höhl

Mi, 12. Dezember 2012

Freiburg

Heute kommt das Thema Mensaessen im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag auf den Tisch. Mit dem Jahressteuergesetz soll auch die drohende Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf das Essen für Studierende verhandelt werden.

Diese würde den Preis erhöhen, war aber vorerst im Bundesrat gestoppt worden. Bislang ist das Studentenfutter auch in den Freiburger Mensen von der Umsatzsteuer befreit. Kein Thema ist das Essen in Schulmensen, das meist höher besteuert wird als Fastfood – barer Unsinn, sagen Kritiker.

Mensaessen für Studenten kostet keine Mehrwertsteuer. "Das hängt mit der Gemeinnützigkeit der Einrichtung zusammen", erklärte Renate Heyberger von der Geschäftsführung des Studentenwerks Freiburg. Das betreut 23 Mensen und Cafeterien, die in der Vorlesungszeit täglich 12 000 günstigere Essen zubereiten. Die Steuerbefreiung entspricht eigentlich nicht Vorgaben der EU, die sieht eine Ungleichbehandlung von kommerziellen Anbietern. Was die Steuererhebung in Freiburgs Mensen bedeuten würde, konnte Renate Heyberger nicht beziffern. "Wir vertrauen darauf, dass es so bleibt."

Die ...

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