Konkurrenz zur Bahn

Ein weiteres Fernbusunternehmen hat Freiburg als Drehkreuz entdeckt

Valentin Gensch

Von Valentin Gensch

Fr, 01. März 2013

Reise

Zwei Fernbusunternehmen haben die Unistadt als Knotenpunkt entdeckt – ein weiterer Anbieter steht bereit.

Eine "alte Büchse" ist es wahrhaftig nicht, in der Sven Barth an einem frühen Freitagmorgen gegen 5.45 Uhr sitzt. Schwarz-orangefarbene Sitze mit beigen Kopfstützen aus Kunstleder, indirekte Beleuchtung von Decke und Fußboden, Leselampen über jedem Sitz und angenehme 23 Grad Innentemperatur verbreiten Lounge-Atmosphäre. Vor dem Einsteigen in den Reisebus hatte der angehende Pastor Zweifel gehegt, in welchem Zustand das Gefährt wohl sein würde – immerhin hatte sein Ticket gerade mal neun Euro für die einfache Fahrt nach Stuttgart gekostet.

Vier Fahrgäste sitzen in dem blau-gelben Reisebus, der kaum älter als die Linie ist, auf der er täglich eingesetzt wird. Die kleine rote Digitaluhr über dem Fahrersitz zeigt die Abfahrtszeit an: sechs Uhr. Der Himmel ist noch stockfinster. Draußen erwacht die Stadt langsam zum Leben. Busse bringen Pendler aus den umliegenden Gemeinden an den Freiburger Hauptbahnhof. Im Inneren des Busses schläfrige Stimmung, gedimmtes Licht, zurückgestellte Rückenlehnen.

Dietmar Sprich heißt der 43-jährige ...

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