Mission Bermudadreieck

Yvonne Weik

Von Yvonne Weik

Sa, 13. April 2013

Freiburg

"Downtown-Street-Teams" soll wegen Missionierens der städtische Zuschuss vorenthalten werden.

Aufregung im Bermudadreieck: Eigentlich rechneten die Ehrenamtlichen des "Downtown-Street-Teams" schon fest mit einer städtischen Finanzspritze für ihre Arbeit im Kneipenviertel. Immerhin hatten vier Fraktionen Anträge gestellt, um das Präventionsprojekt mit Haushaltsmitteln zu unterstützen. Doch als die die Unabhängige Liste ihren Antrag zurückzog, kippte die Mehrheit. Ihr Vorwurf: Das Team aus drei christlichen Gemeinden soll auf offener Straße missionieren – dafür gibt’s kein Geld. Doch die Stadtmission wehrt sich.

Auf den Straßen des Bermudadreiecks sind sie unterwegs, freitags, zwischen 22 Uhr und 2 Uhr morgens. Ein ehrenamtliches Team, 15 junge Menschen. Sie kümmern sich laut ihrer Internetseite um Jugendliche, die in Freiburgs Kneipenviertel gestrandet sind – meist betrunken. "Damit niemand untergeht im Bermudadreieck" ist ihr Motto.

Dass es den jungen Menschen nur darum geht, bezweifelt Ulrike Schubert (Unabhängige Liste). "Die wollen missionieren und die Jugendlichen für ihren Glauben ...

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