Mit Kohle – aber emissionsneutral?

Heinz Siebold

Von Heinz Siebold

Sa, 22. Mai 2010

Freiburg

Neues Gutachten zum Blockheizkraftwerk der Uniklinik.

Die Kohle muss weg – das hat Oberbürgermeister Dieter Salomon der Uniklinik bei internen Verhandlungen gesagt. Er hat es auch im Wahlkampf bekräftigt: Man sei "auf der Zielgeraden" in den Verhandlungen um die Fernwärmeversorgung der Neubauprojekte längs der Berliner Allee und die könne das Heizkraftwerk der Uniklinik nur übernehmen, wenn es auf die Kohle als Brennstoff verzichtet. Oder zumindest den Ausstieg ernsthaft anpeilt. Derzeit wird zur Strom- und Wärmeerzeugung ein Fünftel mit Kohle aus Südamerika geheizt, zu vier Fünftel mit Erdgas.

Auf den letzten Metern der "Zielgerade" könnte nun eine Wendung kommen. Der Badischen Zeitung liegt ein bislang öffentlich nicht zugängliches Gutachten des TÜV Süd vor. Es bescheinigt dem Heizkraftwerk der Uniklinik, dass die Abwärme der bestehenden Anlage genutzt werden kann und die für die Neubauprojekte erforderliche Anschlussleistung von 20 Megawatt ohne zusätzlichen Brennstoff und damit ohne zusätzliche CO2-Emissionen möglich wäre.

Für den umweltpolitischen Sprecher der ...

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