100 Jahre Studierendenwerk

Prominente Alumni erinnern sich an ihr Studium in Freiburg

Simone Lutz

Von Simone Lutz

Fr, 16. April 2021 um 10:59 Uhr

Freiburg

Zeit zu lernen, Zeit zu leben: Zu seinem Jubiläum hat das nun 100 Jahre alte Freiburger Studierendenwerk bekannte Persönlichkeiten gebeten, Erinnerungen an ihre Studienzeit aufzuschreiben.

Das Studierendenwerk wurde vor genau 100 Jahren gegründet. Noch heute kümmert sich das SWFR, wie es kurz heißt, um die sozialen Belange der Studentinnen und Studenten. Zu seinem Jubiläum hat die Institution bekannte Persönlichkeiten gebeten, ihre Erinnerungen an die Freiburger Studienzeit aufzuschreiben. Sechs dieser Erinnerungen stellen wir hier gekürzt vor. Auf der Webseite mehr.bz/studis und ab Samstag in den Schaufenstern des Infoladens, Basler Straße 2, sind alle kompletten Texte zu lesen. Auch als Ermutigung für die jetzt Studierenden: Corona wird vergehen – der Spaß am Studieren bleibt.
Auf ganzer Linie positiv überrascht: Laura Hettich hat viel gelernt, auch über sich selbst
"Mein eigentlicher Plan war es immer, Psychologie zu studieren. Wie es dann eben so ist, kam doch alles anders. Gelandet bin ich im Bereich der Wirtschaft, um genau zu sein im Studiengang Wirtschaftsnetze (eBusiness) in meiner Heimatstadt Furtwangen. Eigentlich genau das, was ich nie wollte. Also nochmal drei Jahre im verschneiten Furtwangen sitzen. Ich denke, der Studiengang hat mehr mich ausgewählt als ich ihn.
Ich wusste nicht wirklich, was auf mich zukommt. Ich habe mein Studium ohne große Erwartungen begonnen und es hat mich auf ganzer Linie positiv überrascht. Der Studiengang war anregend, informativ und breit gefächert. Auch sehr inspirierend, was mitunter an starken Professoren und Professorinnen lag, welche uns ermutigten, wir selbst zu sein und unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen.
Furtwangen kannte ich ja schon, langweilig wie eh und je sorgte es in meiner Studienzeit kaum für Ablenkung, also blieb uns nicht viel anderes zu tun, als uns aufs Studium zu konzentrieren. Natürlich gab es auch den ein oder anderen Rave. Aber wir haben wirklich gelernt. Nächtelang in der Hochschule verbracht. Morgens um neun ging es los, zuhause war ich erst wieder nachts um drei. Tagsüber in der Bib, die ganze Nacht auf den Fluren der Hochschule rumgegeistert und auswendiggelernt. Die Prüfungsphase war zwar unglaublich anstrengend, aber trotzdem irgendwie die beste Zeit. Wir haben gemeinsam Aufgaben gelöst, Programmcodes gelernt, Bier getrunken, Musik gehört und ...

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