Städtischer Wohnungsbau in Freiburg

Stadtbau friert Mieten bis Ende 2019 ein und bekommt dafür einen Grundstücksdeal

Uwe Mauch

Von Uwe Mauch

Mi, 28. November 2018 um 21:11 Uhr

Freiburg

Weil der Wohnungsgesellschaft durch den Mietenstopp rund eine halbe Million Euro an Einnahmen fehlt, erhält sie ein städtisches Grundstück an der Carl-Mez-Straße. Doch auch ohne die geringeren Mieteinnahmen hat die Stadtbau offenbar Investitionsprobleme.

Einstimmig hat der Gemeinderat beschlossen, dass der Mietenstopp bei der städtischen Wohnungsgesellschaft bis Ende nächsten Jahres verlängert wird. Den finanziellen Verlust gleicht die Stadtkasse durch einen Grundstücksdeal aus. Bis Sommer soll das Rathaus ein Konzept vorlegen, wie die Stadtbau GmbH zu stärken und fortzuentwickeln sei. Nebenbei wurde bekannt, dass sie Probleme bei Investitionen hat.

Ziel ist, die Stadtbau mit ihren 9400 Wohnungen "als Kerninstrument für bezahlbaren Wohnraum zu stärken". So steht es in dem Informationspapier der Geschäftsführung, über das der Gemeinderat am Dienstag debattierte. Der politische Schwerpunkt sei mit dem Wechsel des Oberbürgermeisters definiert worden. Martin Horn hatte im September verfügt, dass die Stadtbau bis April keine Mieterhöhungen verschickt, und wollte das als Signal verstanden ...

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