Was sagt die Uniklinik Freiburg zum Fall Friedl?

Mi, 25. Februar 2009 um 20:53 Uhr

Südwest

BZ-Interview mit dem Ärztlichen Direktor der Uniklinik Freiburg, Wolfgang Holzgreve, über den Fall Friedl und seine Konsequenzen.

Kaum vier Monate im Amt, ist der Leitende Ärztliche Direktor der Uniklinik Freiburg zunächst damit beschäftigt, die Altlasten des Vorvorgängers zu entsorgen. Für eine Abfindung von fast zwei Millionen Euro schloss Wolfgang Holzgreve nun mit dem Land das unselige Kapitel Hans Peter Friedl. Michael Brendler fragte nach, welche Konsequenzen die Universität aus dem Fall des strafrechtlich verurteilten Unfallchirurgen gezogen hat.

BZ: Nach neun Jahren sind Uniklinik und Land nun ihren offensichtlich unkündbaren Angestellten Hans Peter Friedl los. Fühlt man sich da als Ärztlicher Direktor sehr erleichtert?

Holzgreve: Ich glaube, dass dies für das gesamte Uniklinikum eine gute Nachricht ist. In unserem Haus wird so viel gute Arbeit geleistet, die durch den Namen eines einzelnen Arztes nicht in Misskredit gezogen werden darf. Deshalb ist es gut, wenn dieser Fall nun einen Abschluss findet.

BZ: Aber sind nicht zwei Millionen Euro ein etwas hoher Preis für ein Klinikum mit einem Jahreshaushalt von 500 Millionen Euro, um einen wegen Körperverletzung ...

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