Wie kam das Grümpelturnier zu seinem Namen?

Doreen Fiedler

Von Doreen Fiedler

Fr, 30. Oktober 2009

Freiburg

Auf der Suche nach einem Begriff beim Handballturnier von Freizeitsportlern in Kappel

"Grümpel? Das ist ein gemischter Haufen. Von jedem a bissle", sagt Alexander Bürkle. Er ist Handballspieler und Teil des Grümpels – verschwitzt sitzt er mit seinen Teamkollegen in knallig orangen Trikots im Vorraum der Turn- und Festhalle in Kappel. Gerade haben die breitschultrigen Männer ihr erstes Spiel gewonnen. Doch bis zum Finale des Handball-Grümpelturniers am Samstag wird’s noch jede Menge Duelle auf dem quietschenden Hallenboden geben.

Ein sogenanntes Grümpelturnier veranstaltet die Spielgemeinschaft von FT 1844 Freiburg und SV Kappel. Nur, woher kommt der Begriff? "Grümpel, das ist alles durcheinander: Kinder, Männer, Frauen, Junge, Alte. Jeder, der einigermaßen den Ball fangen kann", erklärt Christine Bernauer und streichelt ihrer vier Monate alten Tochter Helena über den Kopf. Beide sind aus Kappel – wie die meisten Zuschauer in der Halle. Wer auf den Bänken an der Wand Platz genommen hat, kennt sich. "Thomas, lass die Pia einmal durch und schießen", ruft ein ...

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