Eishockey

Freiburger Wölfe beißen im Schlussdrittel zu – 5:4-Sieg gegen Dresden

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

Fr, 27. November 2020 um 22:04 Uhr

EHC Freiburg

Zwei Tore drehen die Partie: Mit Mühe gewinnt der EHC Freiburg in der DEL2 sein Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen. Am Sonntag spielen die Wölfe jetzt doch – und zwar in Frankfurt.

Der dritte Erfolg in Serie des EHC Freiburg in der zweiten Deutschen Eishockey-Liga war ein schwer erkämpfter Arbeitssieg: Mit 5:4 (1:1, 2:3, 2:0) besiegten die Wölfe am Freitagabend in der Echte-Helden-Arena die Dresdner Eislöwen. Das Spiel war vorverlegt worden, nachdem das eigentlich für diesen Tag terminierte Heimspiel der Freiburger gegen die Tölzer Löwen wegen Corona-Fällen beim Gegner abgesagt worden war. Verlegt wurde auch das Auswärtsspiel der Freiburger am Sonntag bei den Lausitzer Füchsen, dafür tritt der EHC nun – ebenfalls in einem vorverlegten Spiel, 18.30 Uhr, live bei Sprade.TV – bei den Frankfurter Löwen an.

Bereits im ersten Drittel deutete sich an, dass es der favorisierte EHC, bei dem die zuletzt angeschlagenen Marvin Neher und Jake Ustorf auf das Eis zurückgekehrt waren, gegen die sehr motiviert wirkenden Eislöwen schwer haben wird. Vor allem ein schuss- und spielstarkes Trio der Sachsen mit Top-Scorer Jordan Knackstedt, dem Kanadier Nick Huard und dem US-Amerikaner Evan Trupp bereitete den Gastgebern mit zunehmender Spieldauer viel Kopfzerbrechen. Zudem erwies sich das Powerplay der Dresdner dem der Freiburger lange überlegen.

Die 1:0-Führung der Eislöwen – in Überzahl – konnten die Wölfe prompt egalisieren. Als Patrick Kurz mit einem Distanzschuss im zweiten Drittel den EHC in Führung brachte, wähnte sich das Russell-Team bereits auf einem guten Weg, doch die Gäste konterten mit einem Doppelschlag durch Huard und René Kramer binnen einer Minute. Beachtlich: Beim 3:2 der Dresdner befand sich der EHC in Überzahl.

Marvin Neher mit einem Schuss aus der Halbdistanz gelang der zwischenzeitliche Ausgleich, doch als der Freiburger Jordan George auf der Strafbank saß, brachte Trupp die Gäste noch einmal in Führung. Aber der EHC bewies im Schlussdrittel Moral und Klasse und drehte durch Tore von Chris Billich und Andrée Hult ein spannendes Spiel.
Tore: 0:1 Knackstedt (12), 1:1 Ustorf (12.). 2:1 Kurz (25.), 2:2 Huard (34.), 2:3 Kramer (34.), 3:3 Neher (36.), 3:4 Trupp (40.), 4:4 Billich (49.) 5:4 Hult (50.). Strafminuten: 8 – 8.