Feuerzeug

Ein Freiburger Porno-Start-Up will mit feministischen Sexfilmen durchstarten

Gina Kutkat

Von Gina Kutkat

Mi, 07. November 2018 um 18:28 Uhr

Stadtgespräch (fudder)

Zwei Freiburger Studierende möchten Filme produzieren, die nicht den gängigen Porno-Klischees entsprechen. Dafür haben sie das Start-Up Feuerzeug gegründet. Jetzt haben sie ihren ersten Film gedreht.

Millionen Pornos sind über Portale wie Youporn oder Pornhub jederzeit und kostenfrei zugänglich. Inhaltlich und visuell orientieren sich diese Filme meist an den Bedürfnissen von Männern. Kann Porno auch anders ein? Diese Frage stellen Kira Kurz und Leon Schmalstieg.

Zwei Menschen lernen sich beim Trampen kennen, finden sich sympathisch und landen im Bett. Das ist – sehr verkürzt – der Plot des ersten feministischen Pornos aus Freiburg. Gedreht wurde er an vier Tagen Anfang Oktober, aktuell befindet sich der Film in der Postproduktion. Hinter dem noch namenlosen Porno steckt Feuerzeug, ein studentisches Porno-Start-Up aus Freiburg.

Die Idee feministischer Pornos gibt es schon länger
Die Idee, Pornos mit feministischem Anspruch zu produzieren, ist nicht neu. Die bekannteste Vertreterin ästhetischer Erotikfilme ist die Schwedin Erika Lust. Seit 2004 dreht sie Filme für ihre Firma "Lust Films", die mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Ihre Darsteller sind sexy, die Sexszenen lebendig und anturnend. Auf ihrer Website legt sie offen, unter welchen Bedingungen ihre Filme entstehen. In Erika Lusts Pornos soll die Frau bekommen, was sie möchte – ihre Lust steht im Mittelpunkt.
Meine Meinung: Feministische Pornos sind super!
Auch Kira Kurz, 24, und Leon Schmalstieg, 23, sind es leid, dass Frauen in Standardpornos immer nur Objekt sind, denen Sex angetan wird. "An ...

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