Urteil im Brand-Fall

Für 400.000 Euro zerstörte ein Wehrer sein eigenes Haus

Hilde Butz

Von Hilde Butz

Di, 05. November 2019 um 18:13 Uhr

Wehr

BZ-Plus Um Geld von der Versicherung zu erhalten, sorgt ein 35-Jähriger für einen Brand in seinem Wohnhaus in Wehr – und das gleich zwei Mal. Jetzt muss der Mann ins Gefängnis.

Im Prozess um den zweifachen Brand in einem Wohnhaus in Wehr hat das Schöffengericht Bad Säckingen unter Vorsitz von Richterin Stefanie Hauser ein Urteil gefällt.

Der 35 Jahre alte Angeklagte wurde wegen Vortäuschens einer Straftat, wegen versuchten Betrugs in einem besonders schweren Fall und wegen Versicherungsmissbrauchs zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Seine mitangeklagte Mutter wurde freigesprochen.

Die Schwierigkeit dieses Prozesses sei, da waren sich alle Prozessbeteiligten einig, dass die Anklage auf Indizien beruhte. Gewertet wurden die Indizien allerdings unterschiedlich. Staatsanwalt Florian Schumann fügte in seinem Plädoyer jedes einzelne Indiz zu einem Mosaik ...

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