Eucken-Medaille für Bundesbank-Chef Weidmann

"Für stabile Preise sorgen"

Barbara Schmidt, Jörg Buteweg, Rolf Obertreis, Bernd Kramer

Von Barbara Schmidt, Jörg Buteweg, Rolf Obertreis & Bernd Kramer

Di, 28. Januar 2020 um 18:32 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus BZ-Interview: Bundesbank-Präsident Jens Weidmann zur Bedeutung von Walter Eucken und der Freiburger Schule für die Politik der Europäischen Zentralbank

Bundesbankpräsident Jens Weidmann bekommt am Donnerstag die Eucken-Medaille. Das Freiburger Walter-Eucken-Institut würdigt damit die Verdienste des Notenbankers um das Erbe der Freiburger Schule. Der Ökonom Walter Eucken (1891–1950) ist deren bekanntester Vertreter. Er gilt als gedanklicher Wegbereiter der sozialen Marktwirtschaft. Im schriftlich geführten Interview mit der BZ-Wirtschaftsredaktion erklärt Weidmann, warum Eucken für ihn wichtig ist.
BZ: Steht in Ihrem Büro eine Büste von Walter Eucken oder hängt ein Porträt von ihm an der Wand?
Weidmann: Das nicht. Aber Euckens wichtigstes Buch steht bei mir im Regal. Es hat mein ökonomisches Denken beeinflusst. So zitiere ich immer wieder einen seiner besonders prägnanten Sätze: "Wer den Nutzen hat, muss auch den Schaden tragen." Wenn dieses Prinzip gilt, treffen Menschen verantwortungsvolle Entscheidungen. Eucken erklärte es zu einem Eckstein unserer Wirtschaftsordnung. Es sollte auch ein Pfeiler der ...

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