Für zentrumsnahes Parken

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 16. März 2021

Schopfheim

CDU positioniert sich klar zum Schopfheimer Innenstadtkonzept.

(BZ). Das "vorhandene und in größten Teilen bereits umgesetzte Konzept zur Beruhigung des Verkehrs in der Innenstadt" müsse fortgeführt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Schopfheimer CDU. Stadtverbandsvorsitzender Sascha Schneider und Fraktionsvorsitzender Jeannot Weißenberger erinnern daran, dass aus CDU-Sicht die Verkehrslast zwar zu reduzieren sei, der Zugang zu den Geschäften der Innenstadt aber "nicht radikal beschränkt" werden dürfe. Beide weisen auf das gemeinsam mit vielen Teilnehmern erarbeitete und vom Gemeinderat beschlossene Konzept hin, welches "bis heute zu großen Teilen umgesetzt, aber noch nicht komplett verwirklicht werden konnte".

Ein wichtiges Instrument im Konzept für einen gesicherten Zugang zur Innenstadt seien die zentrumsnahen Parkplätze in der Uehlin-Tiefgarage neben den anderen citynahen Parkplätzen, heißt es in der Mitteilung. Gerade ältere Mitbürger, aber auch Familien könnten schließlich nicht einfach weite Strecken ins Zentrum zu Fuß zurücklegen. Zu den "zentralen Bausteinen der Verkehrsplanung in Schopfheim" gehöre außerdem die Fußgängerzone in der Scheffelstraße. Fraglich sei allerdings, ob die Sperrung der Hebelstraße für den Autoverkehr sinnvoll sei. Die CDU fürchtet eine "deutliche Beeinträchtigungen der anliegenden Geschäfte", sollte die Sperrung kommen. Ein besserer Weg sei ein durchgängiges Tempo 7 sowohl in der Innen- als auch in der Altstadt. Bei den jetzt anstehenden Öffnungsperspektiven müsse die Wirtschaft in Schopfheim möglichst umfassend gefördert werden, so Sascha Schneider. Eine zugängliche Innenstadt sei ein wichtiger Aspekt "bei der Überlegung, wo man seine Einkäufe tätigt". Darüber hinaus müsse eine durchgehende Nord- und Südumfahrung sichergestellt werden. Hier fordert die CDU die Stadt auf, die Situation nochmals zeitnah unter die Lupe zu nehmen. Die momentane Durchfahrt garantiere nicht gleichzeitig "die Sicherheit der Anwohner und den notwendigen Verkehrsfluss", heißt es in der Mitteilung.