Account/Login

Kaukasus

Geflüchtete aus Berg-Karabach fühlen sich vom Westen im Stich gelassen

Stefan Scholl
  • So, 08. Oktober 2023, 14:39 Uhr
    Ausland

     

BZ-Abo Die Flucht von mehr als 100.000 Landsleuten aus Berg-Karabach hat Schmerz und Leid nach Armenien gebracht – und die Nationalidee in ein Trauma verwandelt. Eindrücke aus der Hauptstadt Eriwan.

Ein unscheinbarer Hinterhof in Armenie...t es Windeln, Mehl und Nudelpackungen.  | Foto: Scholl
Ein unscheinbarer Hinterhof in Armeniens Hauptstadt Eriwan wurde zur Anlaufstelle für die Geflüchteten. Dort gibt es Windeln, Mehl und Nudelpackungen. Foto: Scholl
1/4
Es hat geregnet, den ganzen Tag. Auf dem betongrauen Hinterhof an der Aigedsor-Straße sind große Regenpfützen, vor einer der Garagen stapeln sich Plastiktüten und Umzugskartons voller Schuhe oder Stofftiere. Zuerst sieht es wie Sperrmüll aus, aber die Garage ist überfrachtet mit Windeln, Mehl- und Nudelpackungen, dazwischen stehen Leute und reden leise. Eine unscheinbare Gesellschaft im Hinterhof einer unscheinbaren Eriwaner Nebenstraße. Eine Massenflucht hat sich vordergründig in Unscheinbarkeit aufgelöst. Vom 24. September bis zum 2. Oktober verließen ein Großteil der bis zu 120.000 Karabach-Armenier ihre Heimat.
Hintergrund: Armenien bleibt das geopolitische Pech treu ...

Artikel verlinken

Wenn Sie auf diesen Artikel von badische-zeitung.de verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden:

© 2024 Badische Zeitung. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.
Bitte beachten Sie auch folgende Nutzungshinweise, die Datenschutzerklärung und das Impressum.

BZ-Abo -Artikel - exklusiv im Abo

Mit BZ-Digital Basis direkt weiterlesen:

3 Monate 3 € / Monat
danach 15,50 € / Monat

  • Alle Artikel frei auf badische-zeitung.de
  • News-App BZ-Smart
  • Freizeit-App BZ-Lieblingsplätze
Jetzt abonnieren

nach 3 Monaten jederzeit kündbar

Abonnent/in der gedruckten Badischen Zeitung? Hier kostenlosen Digital-Zugang freischalten.