Warensendung

Wer Post ins Ausland schicken will, muss deutlich mehr bezahlen

Barbara Schmidt

Von Barbara Schmidt

Sa, 04. Mai 2019 um 09:14 Uhr

Wirtschaft

Wer etwas anderes als Dokumente ins Ausland schicken will, zahlt seit Januar deutlich mehr. Nach Beschwerden hat die Post reagiert. Die DHL bietet nun eine Alternative.

Bei der Bundesnetzagentur häufen sich die Beschwerden: Früher hat die Deutsche Post kleine Geschenke und andere Waren vergleichsweise günstig im Briefumschlag ins Ausland transportiert. Doch seit 1. Januar 2019 dürfen internationale Briefe nur noch Dokumente enthalten. Alles andere muss als Päckchen oder Paket verschickt werden – was deutlich mehr Porto kostet. Verbraucher beschwerten sich, es läuft auch eine Online-Petition. Die Post hat nun reagiert.

"Nach Intervention der Bundesnetzagentur hat die Deutsche Post AG zwischenzeitlich ein neues Päckchen-Produkt für den internationalen Versand entwickelt", sagt Fiete Wulff, Pressesprecher der Aufsichtsbehörde, auf Anfrage der Badischen Zeitung. Das Päckchen XS International hat die Paket-Tochter der Post, DHL, zum 15. April eingeführt. "Damit steht Verbrauchern wieder eine günstigere Möglichkeit des internationalen Warenversands zur Verfügung", so Wulff.
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